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Von Newton bis Einstein und zurück zum Ganzheitlichen – Vortrag von Dr. László Hávor

Februar 15, 2012

Eine geistige Rundreise von

Isaac Newton

bis

Albert Einstein

und zurück zum Ganzheitlichen.

27 Jahre Berufsweg der Irrungen und Wirrungen eines Frauenarztes vom Schulmediziner zum modernen Medicus.

Diese Zeilen sind an all jene Frauen gerichtet, die das Gefühl haben, ihren Halt in der jetzigen Medizinwelt verloren zu haben. Alle, die das Gefühl haben, dass ihre medizinischen Fragen nicht angehört werden, sich alleine gelassen und/oder nicht wirklich ernst genommen fühlen.

Ein ausreichender Empfang auf Ihrer Seite setzt allerdings das Vorhandensein einer Antenne voraus, die noch dazu in diese Richtung ausgerichtet sein muss. Menschliches Leid ist der wichtigste Installateur von solchen Antennen.

Es ist eine Gebrauchsanleitung für die Installation der Software für die Entwicklung von Leidkultur, die in unserer Gesellschaft verloren gegangen zu sein scheint.

Keine Angst, meine Damen!

Ich möchte Sie nicht mit trockenen physikalischen Grundsätzen fadisieren oder Ihre alten Schulkenntnisse zurückreklamieren und ganz sicher nicht Ihre geschätzte Aufmerksamkeit missbrauchen. Noch dazu, als Medicus mich in den Tiefen der theoretischen Physik zu verlieren.

Aber ich gebe zu, dass ich Sie auf eine sehr Interessante Reise zu entführen gedenke.

Der Anfang des medizinischen Werdeganges:

Die Newton´sche Phase (die materialistische Phase)

Meine Entscheidung, Arzt zu werden, habe ich bereits in meiner frühen Kindheit getroffen.

Mit großem Schwung und Begeisterung habe ich das langatmige Studium auf mich genommen, in der Absicht Menschen zu helfen. In meinem Studium bin ich mit so viel Wissen über Aufbau, Funktion und fehlerhafte Funktion des menschlichen Körpers überschüttet worden, dass für mich während meines Studiums keine Zeit und Muße für Reflektionen blieb. Das Studium habe ich sehr ernsthaft und ehrgeizig angegangen, um spätere Fehler auf Grund der sachlichen Unkenntnisse auf ein möglichstes Minimum zu reduzieren.

Während meiner Facharztausbildung sind meine ersten Bedenken über die Qualität meiner Tätigkeit als Arzt gekommen. Immer mehr wurde mir klar, dass meine Ausbildung und deren praktische Umsetzung mich immer weniger emotional und intellektuell befriedigen konnten. Etwas hat gefehlt, aber diese Wissenslücken meiner Zweifel konnte ich aufs Erste nicht füllen. Immer wieder ist mir aufgefallen, dass unsere Medizin am häufigsten nicht wegen fachlicher Unkenntnisse (wie ich es während meines Studiums befürchtet habe), sondern viel häufiger, wegen fehlenden Einfühlungsvermögens (=Empathie) versagt hat.

Die vermeintlichen Sachzwänge des klinischen Alltags haben ein erschreckendes Maß an mechanischer Routine angenommen, wo ich zunehmend den Eindruck bekommen habe, dass wir eine seelenlose Mechanikerarbeit an der Krönung der Schöpfung verrichten. Nach Abschluss meiner Facharztausbildung habe ich aus innerem Antrieb eine Ordination eröffnet, um meine Vorstellungen (worauf ich schließlich auch einen Eid geleistet habe) zu verwirklichen.

Die Einäugigkeit unserer Schulmedizin ist noch eindeutiger zum Vorschein gekommen.

Die Lösung dieser Aufgaben sollte aber noch zwei Jahre auf sich warten lassen.

Die Ordination war als Doppelordination konzipiert, wo meine Frau als Allgemeinärztin, Arbeitsmedizinerin, Umweltmedizinerin und Komplementärärztin gearbeitet hat, wobei wir anfangs NEBENEINANDER gearbeitet haben.

Sie hat mir zwei Jahre nach der Eröffnung der Ordination eine genauso verblüffende wie unerwartete, als auch vorerst empörende Frage gestellt: „Heilst du eigentlich?“ Sie hat mich ersucht, die Antwort zu überschlafen und frühestens am nächsten Tag sie zu beantworten.

Mein Schlaf war nicht einer der Gerechten. Am nächsten Tag habe ich entsprechend meinen Grundprinzipien der angepeilten Wahrhaftigkeit zugeben müssen, dass ich vornehmlich Symptome unterdrücke aber nicht wirklich Ursachen behebend heile. Sie als Arbeitsmedizinerin, als vorsorgliche und Krankheit verhindernde Ärztin schien mir Meilen voraus zu sein.

Die Notwendigkeit, Asche auf das Haupt zu streuen, habe ich zwar nicht gesehen, weil ja das genau meiner Ausbildung entsprochen hat, aber Handlungsbedarf sah ich allemal.

Die erste Grenzerweiterung war angesagt.

Das System der alten ägyptischen hohen Priesterschaft, mit dem geheimen Wissen, hat heute zwar ein ganz anderes Antlitz angenommen als damals, aber mit den gleichen Machtgelüsten.

Wir werden ausgebildet, um am Gängelband zu funktionieren.

Nicht gebildet, um nicht in die Hochheitsgebiete der Priesterschaft zu gelangen, um nicht zur Übersicht zu gelangen und keinen Anspruch an Diskussionen und/oder Mitgestaltung anmelden zu können.

Die Erweiterung der geschrumpften Grenzen der modernen Medizin auf die alten Grenzen der Medicus Zeit, wo die Ärzte nicht nur ausgebildet wurden, sondern eine umfassende Allgemeinbildung vermittelt bekommen haben, war eingeläutet.

Wir haben uns, aufgrund dieser Überlegung, ein Projekt ins Auge gefasst.

Die Akne der Frauen haben wir als unser gemeinsames Beobachtungsprojekt ausgewählt, um diese Grenzerweiterung gemeinsam in die Praxis umzusetzen.

Wir haben aufgrund der vernetzten Arbeitsmethode DIE Lösung für die nachhaltige Heilung dieser Geißel und nebenbei DIE häufigste gynäkologische Erkrankung der Frauen gefunden.

Aber das wichtigste war die philosophische Schlussfolgerung aus diesen Erkenntnissen.

Die Lösung lag darin, dass ich bisher nicht auf die Ursachen, die Wurzeln der Erkrankung, in diesem Fall der Akne, eingegangen bin, weil das nicht dem Wesen meiner Ausbildung entsprochen hat.

Das fehlende Glied (=missing link) in der Wissenskette war eben die Umweltmedizinerin mit ihren toxikologischen Kenntnissen (Lehre über Wirkungen der verschiedenen Gifte auf lebende Organismen) und die jahrelange Erfahrung als Erfahrungsmedizinerin.

Den Elfenbeinturm der Medizin habe ich verlassen müssen, um dem System Medizin für Menschen gerecht zu werden und nicht das System Menschen für Medizin zu bedienen. Kunst der Kunst willen darf es in der Medizin nicht geben.

Was heißt es nun praktisch.

Die Patientinnen führen ihre Beschwerden in meine Ordination. Die Diagnose wird seitens des Arztes gestellt, meistens eine Symptom unterdrückende Therapie, in welcher Form auch immer, verabreicht.

Die Kranke ist aber über die Ursachen ihrer Erkrankung nicht aufgeklärt, die überwiegend in der Lebensweise, materieller und geistiger Natur, zu ergründen wären. Sie verlässt die Ordination und tut nach einer halben Stunde (unaufgeklärter Weise) wahrscheinlich genau das, was ihre Krankheit ausgelöst hat.

Ich habe mit diesem Anspruch die Schulmedizin keinesfalls verlassen. Im Gegenteil, ich klage sie nur ein. Schon Hippokrates hat seine Jünger damals gemahnt, bevor sie mit der Therapie beginnen, sollten sie die Begleitumstände der Lebensführung ihrer Patientinnen erkunden und erst nachher die Heilungsmaßnahmen ansetzen.

Diese mehr als zweitausend Jahre alte medizinische Weisheit projiziert sich derzeit auf den blinden Fleck im Gesichtfeld unserer heutigen Medizin.

Als mein systematischer Denkfehler offensichtlich wurde, hat sich ein Gleichnis aufgedrängt.

Ich als Arzt (nicht als Privatperson) sitze ich auf dem Hoffnung-auf-Heilungs-Baum und warte auf meine Patientinnen-Fische. Aber nachdem ich auf dem Baum sitze ist die Begegnung mit Fischen ziemlich unwahrscheinlich und das Warten einfach sinnlos. Begegnung praktisch nicht möglich. Ich schaue auf meine Patientinnen-Fische ins Wasser runter, die ihre klagenden Köpfe aus dem Wasser stecken und um Heil bringende Hilfe bitten. Ich nehme meine Pillen und lasse sie in ihren Mund runter fallen. Ohne körperliche Berührung, ohne Nähe mit Hilfe der Gravitation der Sozialversicherung. Als Privatpersonen sind wir Mediziner selber im Wasser und stecken den Kopf für die Heil bringende Hoffnungspille hinaus.

So musste ich, als Arzt, vom Baum runterklettern und ins Medium meiner Patientinnen eintauchen, um die materiellen Bestandteile ihrer Lebensführung zu ergründen und die Krankheitsursachen als solche zu identifizieren.

Die Ernährung, die erste innere Haut.

Drei Jahre habe ich mit Hilfe meiner Frau das Schicksaal unserer ersten inneren Haut, den Darm, unter die Lupe genommen. Besser gesagt, die Lebensmittel, die, wie sich auch später herausstellte, sehr oft eine reine Zumutung für unsere Verdauung sind und von den meisten Menschen als Lebensmittel betrachtet, bezahlt und auch konsumiert werden.

Der uralter Spruch:“ Man ist, was man isst“ hat sich voll bewahrheitet. Was essen wir? Was sind wir? Wir wissen meistens nicht, was wir essen und sehr oft wissen wir nicht, was wir eigentlich sind.

Das fehlende Problembewusstsein der Medizin selbst und der Öffentlichkeit hat zu einer gestörten bzw. manipulierten Erkenntnisfähigkeit und mit den Jahren zu folgenschwerem Referenzverlust (Verlust unsere Orientierungs- und Anhaltepunkte) geführt.

Ich bin noch immer bei Newton, allerdings schon in einer wesentlich höheren Materialqualität.

Die toxikologische Analyse hat mir bewusst gemacht, das dieser Aspekt nicht nur in der heutigen medizinischen Grundausbildung keinen ihm gebührenden Platz einnimmt, sondern auch bei der Spezialausbildung eines Umweltmediziners, die immerhin 3 Jahre dauert, praktisch außer Acht gelassen wird.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen konventionellen und kontrolliert biologischen Lebensmitteln?

Sind die Menschen, die (nach Möglichkeit) bedacht sind, sich mit kontrollierten biologischen Lebensmitteln zu ernähren, Umweltneurotiker, idealistische Naturromantiker, oder Menschen einer neuen Art menschlichen Existenzbewusstseins (=Nachhaltigkeit)?

Um Sie nicht länger auf die Folter zu spannen, verrate ich Ihnen, dass ich mich, auf Grund unserer medizinisch-klinischen Erfahrung, voll der kontrollierten biologischen Ernährung verschrieben habe.

Meine Frau hat das schon in unserem Familienleben vom Anfang an konsequent umgesetzt. Meine vorbehaltlose Unterstützung in dieser Angelegenheit ist nicht der fachlichen Überzeugung, sondern meiner innigen Liebe meiner Frau gegenüber zu verdanken gewesen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich sie früher innerlich in die neurotische Umweltecke geschoben habe.

Diese Überzeugung, die inzwischen auf sechs Jahre Erfahrung zurückblicken kann, habe ich an beeindruckenden therapeutischen Erfolgen unzähliger Patienten nachvollziehen können. Es handelt sich damit nicht mehr um eine Glaubensfrage sondern um in der täglichen Praxis nachvollziehbare Heilungserfolge. (=eminence based medicine)

Zu der Unterstützung des Ehemannes ist nun die Unterstützung der in der Praxis inhaltlich überzeugten Kollegen dazugekommen. Unsere zwei Galaxien haben sich vereinigt.

Ab diesem Zeitpunk habe ich nicht mehr NEBEN, sondern MIT meiner Frau gearbeitet.

Gerade bei der Akne der Frauen haben wir absichtlich einen typischen Großversager der Schulmedizin, ein sehr mutiges Ziel, eine verdammt harte Nuss, ausgewählt.

Die durchschnittliche Frau, die wegen ihrer Akneprobleme zu uns kommt, ist etwa 35 Jahre alt, hat bereits durchschnittlich einen etwa zwanzig Jahre dauernden Leidensweg hinter sich. Als Therapieversagerin wird sie in die Kartei abgelegt.

Nähere Details über diese Zusammenhänge sind in der Zeitung Ihr Einkauf bereits vor sechs Jahren (1998) publiziert. Auf meiner Homepage (www.havor.at) sind diese Zusammenhänge auf der Seite/Akne abrufbar.

Meine Aufgabe als Frauenarzt und auf Scheidenultraschall Spezialisierter besteht darin, die speziellen Strukturveränderungen der Eierstöcke (d.h. PCO-Eierstöcke) zu sichern (oder sehr selten auszuschließen) und hauptsächlich den verschiedenen Schweregraden zuzuteilen bzw., eher selten, Hormon produzierende Eierstocktumore auszuschließen.

Nun steht die Diagnose, der Diagnostiker ist in seiner Eitelkeit befriedigt, die Patientin hat zwar einen Namen für ihre Erkrankung aber sie steht immer noch auf der gleichen Krankheitsstufe wie vor Betreten der Ordination.

Jetzt muss wieder eine Grenzerweiterung in die medizinische Praxis Einzug halten.

Mit der Patientin wird eine speziell auf ihr Krankheitsbild abgestimmte Lebensstil-Anamnese erhoben und mit Detektivarbeit die Ursachen- und „Tätergruppen“ identifiziert . Es handelt sich dabei aber nur um eine Feldbestimmung der verdächtigten Täter-Gruppen und nicht die Erkennung der Einzel-Täter selbst.

Das ist der Aufgabe der Umweltmedizinerin und Erfahrungsmedizinerin mit komplementär-medizinischen Methoden.

Die Aufgabenzuteilung ist von Vornherein ganz klar.

Die Medizinerin hat die Aufgabe, die Altlasten zu identifizieren und über ihrem Herkunftsweg zu informieren und schließlich von den Altlasten zu befreien. Parallel zu diesem Management gehört natürlich die Beratung für die unabdingbare Information für die Vermeidung zukünftiger Belastungen gleicher Art. D.h. Lebensstil-Änderung, die verhindert, dass die gerade neutralisierten Schadstoffe wieder herangeführt werden.

Und genau an dieser Stelle scheiden sich die Geister meiner Grundausbildung und meiner heutigen medizinischen Arbeitsmethode. Der Unterschied zwischen diesen beiden Denkarten ist dermaßen grundverschieden, dass ich es mir nicht nehmen lassen kann, wieder von einer Erweiterung der Grenzen zu sprechen. Das ist allerdings keinesfalls Neuland, nur altes medizinisches Territorium wieder erschlossen und zum Leben erweckt.

Wir kehren Newton noch nicht den Rücken! Wir bleiben noch in dem stofflichen Bereich der Medizin.

Jetzt haben wir es, durch Umstellung auf kontrolliert biologische Nahrung ermöglicht, dass unsere Frauen DAS konsumieren (und nur das), was sie ursprünglich essen wollten und schließlich auch bezahlt haben. Das ist der materielle Aspekt dieser Maßnahme. Dass es andere, für uns sogar noch viel höherwertigere Argumente dafür gibt, werde ich Ihnen zum Schluss bringen.

Jetzt sind wir noch nicht angeschnallt und müssen zunächst Newton zum Abschluss bringen.

Nun essen UND trinken unsere Patientinnen kontrolliert biologisch und damit ist die erste, innere Haut mit der Natur eine Partnerschaft eingegangen (in Resonanz gebracht).

Es ist uns gelungen Patientinnen zur Selbstbestimmung zu führen. Die mitgebrachte Antenne wird nur in die nachhaltige Richtung ausgerichtet.

Den weg müssen sie allerdings selber gehen.

Der erste Streich ist zwar gemacht, doch der zweite folgt sogleich!

Die erste äußere Haut

Wir machen uns Gedanken über die erste äußere Haut.

Nachdem die Pflege der Haut ein essentielles Bedürfnis der Frauen darstellt und besonders bei denen, die belastende Hautprobleme haben.

Was schmieren unsere Damen eigentlich – Pflegemittel, Überdecker oder gar Belastungen auf ihr Äußeres? Verhält es sich vielleicht genauso wie bei den Lebensmitteln? Die Beantwortung dieser Fragen hat mich mindestens ein ganzes Jahr intensive Recherchearbeit gekostet. Die Antwort war eindeutig mit JA zu beantworten. Aber noch raffinierter und in einigen Bereichen nicht mit der gleichen Analogie. Während wir bei den gesunden biologischen Lebensmitteln mit dem oberen Preissegment rechnen müssen, scheint es bei den Kosmetika geradezu umgekehrt zu sein.

Unter dem Motto:

Achtung-Achtung meine Damen: Ihr Geld kann ihrer Haut Schaden zufügen!

Die Analyse von mehr als 50 renommierten Kosmetik Firmen hat folgende Grundtendenz gebracht. Je teurer die Ware, umso höher kann die Gefährdung sein, dass man (frau!) sich mit besonders vielen zweifelhaften Wirkstoffen belastet.

Die Werbung ist geradezu genial: „weil ich es mir wert bin“.

Ein klassischer Fall aus meiner Praxis:

Die Frau hat eine 38,5 Stundenwochen, die eine volle erwerbstätige Belastung darstellt, erschwert durch

1.) schwierige pubertierende(s) Kind(er),

2.) einen Mann, der für die veränderten erschwerten Lebensumstände der Ehefrau kein Verständnis aufbringen kann und dadurch die notwendigen adaptiven Änderungen der partnerschaftlichen Hilfe nicht vollzieht.

In dieser Situation sucht die Frau in einem Kosmetikgeschäft einen symbolischen Akt zur Demonstration ihres Selbstwertes und ihrer Selbstachtung.

Jetzt werden alle ihre Träume wahr. Die Versprechungen der Werbungen, dass sie jünger ausschauen wird, womöglich nie alt wird und nie Altersfalten bekommen wird. Die Erfüllung all dieser Wünsche scheint für die Peinigungen des Alltags zu entschädigen oder zumindest zu besänftigen. Die Geschichte mit der „Dichtung und Wahrheit“ nimmt ihren unaufhaltsamen Lauf.

Das Geschäft mit der Hoffnung blüht wie noch nie. Die Erfüllung der Träume ist schon in erreichbare Nähe gerückt .

Der Traum:

Die Kundin gibt ihr Geld mit voller Zuversicht und großer Freude, als Investition in ihre Lebensqualität aus.

Die Wirklichkeit:

Und dann kommt die Wahrheit langsam zum Vorschein. Die Erfolge lassen auf sich warten. Cremen, Kosmetikfirmen werden gewechselt, um bloß die Hoffnung nicht aufgeben zu müssen. Selbst, wenn sie aus lauter Auswegslosigkeit und aus Mangel an fehlenden Perspektiven keine Alternative finden kann, wiederholt sie die Prozedur. Die Freude war nur von kurzer Dauer. Die Handlung nimmt langsam die medizinische Dimension einer Zwangsneurose an, die die Industrie natürlich gerne verlängert. Die Frau beginnt mit der ungerechten Natur zu hadern, die von der Schönheitsindustrie sehr erfolgreich weiter angeheizt wird. Sie beginnt die Fehler bei sich selbst zu suchen, Selbstschuld-Zuweisungen tauchen auf, die Gene ihrer Eltern werden dafür verantwortlich gemacht und zum Schluss scheint die Erreichung der Erlösung von der Pein in unerreichbare Weite zu rücken.

Die erhoffte Aufwertung des Selbstwertes bleibt aus und depressive Stimmungen oder zumindest Hoffnungslosigkeit breitet sich aus.

Das entspricht den Geschichten von unzähligen Frauen, die ihre Lebenserfahrung mir anvertraut haben. Es ist keineswegs als Ausnahmefall zu betrachten.

Dieser Prozess erinnert mich sehr an verzweifelte, hoffnungslose finanzielle Verhältnisse, bei denen man die Rettung nur in einem gewonnenen Lotto 6-er sieht.

Der Wahrscheinlichkeit nach, trifft uns zwar früher ein Blitz, bevor wir einen Lotto 6-er gewinnen. Aber mit frohem Mut leisten wir uns trotzdem diese Hoffnungsgebühr, mit der beruhigenden Gewissheit, dass wir alles für unser Glück gemacht haben.

Da gibt es allerdings einen wesentlichen Unterschied zum Kosmetika-Einkauf.

Beim Lotto bereichern wir höchstwahrscheinlich nur das Staatsmonopol um relativ geringe Summen. Als gut durchdachte Strategie: „das Geschäft mit der Hoffnung“ – bis das Nichtgewinnen uns von Hoffnungen auf den Boden der Realität zurückholt und wieder in den Alltag zurückzwingt.

D.h. wir erkaufen uns Hoffnung um einen relativen kleinen Betrag.

Bei den Kosmetika schaut es nicht mehr so günstig aus. Erstens handelt es sich um ganz andere finanzielle Dimensionen. Die Frau gibt eine Stange Geld aus und geht dabei in Gefahr, ihre Haut damit sogar zusätzlich zu schädigen.

Nähere Details können Sie auf der Öko Test Homepage : www.oekotest.de nachlesen.

So, jetzt haben wir die Hautpflege auch erledigt und sie mit der Natur (Erde) in Resonanz gebracht.

Der zweite Streich ist gemacht, doch der Dritte folgt sogleich!

Kaum ist ein gewisser Grad an Beruhigung eingetreten und schon taucht eine neue Geschichte auf, die mich abermals hindert, zur Ruhe zu kommen.

Eines Tages kam eine Patientin zu mir, die die Lebensstil-Schulung bei meiner Frau mit großer Hingabe durchgemacht hat und penibel genau die Hausaufgaben vollzogen hat. Eine Auszeichnung hätte Sie verdient. Sie war auf der materiellen Ebene praktisch perfekt. Sie hat sich aber beklagt, dass es dies und das immer noch nicht in biologischer Qualität gab. Ich musste mir die selbst gestellte Frage beantworten: habe ich dieser Frau Ängste injiziert?

Und unsere Schulmedizin meldet sich schon postwendend, weil wir mit neuen Diagnosen (wenn es geht, sollte es für Laien natürlich möglichst unverständlich bleiben) sehr schnell bei der Hand sind. Hupsi-Wupp und das neue Diagnose Wort: Orthorexie, ist schon aus der Taufe gehoben.

Das ist eine krankhafte Angst von Schadstoffen in unserer Nahrung.

Die Selbstreflektion war angesagt.

Ich war der fixen Überzeugung, dass mir gelungen ist, die Damen zur Selbstbestimmung zu führen. Und auf einmal bin ich mit einem neuen Phänomen konfrontiert, nämlich mit der Angst. Das hat in meiner bisherigen Newton’sche Dimension keinen Platz und Zuordnung gefunden. Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass seelische Sorgen in das Materielle transferiert worden sind.

Jetzt ist es soweit. Ich muss einen Ausweg aus meinem Dilemma finden. Die Zeit ist gekommen, den stationären Bereich von Newton zu verlassen und meine Erkenntnistheorie um eine neue Dimension zu erweitern.

Der Weg zu Einstein drängt sich auf und lädt uns ein.

Bitte alle in die Einstein-Rakete einsteigen, aber nur diejenigen, denen noch nicht zu schwindelig geworden ist, und alle, die diese bisherigen Signale empfangen konnten.

Bitte sich geistig anschnallen, es geht über Lichtgeschwindigkeit in eine neue Welt der der psychologischen Erkenntnistheorie. Wenn Sie eingetreten sind, haben Sie versichert, dass Sie eine Antenne für diese Art der Reise haben und Sie haben eine Eintrittskarte bekommen, auf der folgende Formel steht:

E= mxc2

Es ist die berühmte Formel der Relativitätstheorie von Albert Einstein.

Was ihm immerhin das Prädikat “Das Genie des 20. Jahrhunderts“ eingebracht hat.

Jetzt kommt meine sehr eigenwillige, ungewöhnliche Interpretation des Geniestreiches von Albert Einstein, aus meiner subjektiven Medicus-Sicht.

Ob meine Interpretation für Sie etwas zu sagen hat, möchte ich Ihrer geschätzten Beurteilung überlassen.

Für mich ist es mein schönes geistiges Kind, das ich getragen und geboren habe. (Wie Sie merken, habe ich ein Problem, nicht richtig schwanger werden zu können und kein Kind gebären zu können.)

Ich finde ES schön, im ärztlichen Alltag stimmig und mit Leben erfüllt, das ich Ihnen jetzt vorführen möchte.

E = steht für Energie = ich setzte es eigenwillig dem Leben selbst gleich

m = die ruhende Masse = für mich der materielle Teil unseres Lebens

c = Lichtgeschwindigkeit = für mich der geistige (seelische) Teil

Nach dem wir das Leben an sich in Newton’schem Sinne der ruhendem Masse (m) durchgenommen haben und Elemente wie Angst nicht untergebracht haben, müssen wir unsere Sicht der Erkenntnis um eine weitere Dimension erweitern.

.

Das Leben (=Gesundheit?) ist ein PRODUKT unseres materiellen und geistigen Lebens.

Nota bene, Achtung: das c ist auf den 2. Quadrat gehoben. Aber dazu später.

Ich habe den materiellen Teil bereits in der Newton´schen Phase abgehandelt.

Die materiellen Krankmacher sind somit zwar nicht ausgeschaltet, aber identifiziert und als solche gekennzeichnet und damit vermeidbar.

Was ist eigentlich c ?

Das sind die seelisch-geistige Komponenten, Stärkung oder Schwächung.

Gehen wir die Frage von der Negativseite an.

Was sind die seelisch-geistigen Komponenten, die medizinisch hauptverantwortlich sind für unsere Krankheiten.

Diese Frage beantwortet die Epidemiologie.

Epidemiologen sind medizinische Wissenschaftsstatistiker, die sich auf Grund statistischer Datenerhebung um die Zusammenhänge der Ursachen der Entstehung der Erkrankungen und um ihre zahlenmäßige Erfassung kümmern.

Was sind die geistigen Radikale unserer Gesundheit?

Antwort der Epidemiologen:

Die Nummer EINS ist konkurrenzlos die ANGST.

Laut Weltgesundheitsbehörde (WHO) ist die Depression die Volkserkrankung Nummer 1.

Jetzt machen wir kurz eine geistige Jausenpause.

Die Fallgruben zwischen Nachrichten und ihrer Botschaft.

Ein Beispiel für richtige Daten an falsche Botschaften gekoppelt.

Ein Königsbeispiel für Massenmanipulation.

Die Nachricht:

Jeder Zweite stirbt schon an Herzinfarkt und schon jeder Vierte bereits an Krebs.

Die Zahlen stimmen, die Botschaft ist aber schlicht falsch.

Das führt natürlich zum allgemeinen Entsetzen und scheinbarer Machtlosigkeit.

Zur Erklärung einige unumstößliche Tatsachen:

  1. Jeder Mensch stirbt einmal (auch der Gesunde!)
  2. Wenn alle 100%-ig gesund wären (was natürlich absoluter Nonsense ist), dann sterben sie ALLE (=100%) an Altersgesundheit!!!

Wie misst man eigentlich die Volksgesundheit?

Dazu gibt es sehr viele Betrachtungsweisen, die sich je nach der Sicht der Fragestellungen unterscheiden und beantworten.

Es ist nämlich nicht wirklich maßgeblich, woran Menschen, wenn sie die durchschnittliche Lebenserwartung erreicht haben oder sie gar stark überschreiten, sterben.

Relevant ist dagegen das vorzeitige Ableben und die Dauer der Krankheiten (=verlorene gesunde Lebensjahre).

DALLY (disability adjusted life lost year) ist ein Maßstab für verlorene gesunde Lebensjahre.

Für mich persönlich scheint die Bürde der Erkrankungen am nachvollziehbarsten.

Dazu die Reihung:

  1. Depression (die Volkserkrankung Nummer 1)
  2. Manisch depressives Kranksein
  3. Schizoaffektive Störungen
  4. Zwangsneurosen (das Nichtloslassen bzw. die Gier) siehe dazu Kosmetikteil bei Newton und Gier bei Einstein
  5. Koronare Herzerkrankungen (als Bürde, weit abgeschlagen)

Es ist aus der Liste leicht zu entnehmen, dass die psychiatrischen und psychischen Krankheiten absolute Spitzenreiter sind.

Daraus ist die Tatsache, dass c mit der zweiten Potenz in die Lebensrechnung eingeht, leicht nachvollziehbar.

Meine Persönliche Präferenz hat folgende Auflistung,

Aus der Zusammenstellung sind die Positivpole abzulesen.

Unsere Seele im Spannungsfeld der Pole. Die alltägliche Herausforderung gegen die Gravitation der menschlichen Schwächen.

Zur Ergänzung zum Punkt 2 – die Gier.

Für die Gier sei es ergänzend festgestellt.

Diese geistigen Gifte haben einen besonderen Schwerpunkt-Bezug zu den verschiedenen Gesellschaftsschichten .

Während sich die untere Gesellschaftsschicht mehr oder weniger nur die Geldgier leisten kann, kann die mittlere Schicht bereits auch der Eitelkeit frönen und die oberste Schicht sich die Machtgier auch leisten.

Ich möchte mit besonderem Nachdruck darauf hinweisen, dass ich all diesen Giften dauernd als fehlbarer Mensch erliege und diese Zusammenhänge jeden Tag auf mich beziehe. Ich habe nicht die Anderen, sondern in erster Linie mich selbst gemeint. Nach der Fraktalen Regel bin ich mit jeder negativen Intention ein Teil dieser geistigen Radikale.

Für mich ist die die frohe Botschaft, der Erlösungsgedanke, die nur in der Umkehr, in der Form der Entscheidung für die richtige Intention zu finden ist.

Der obere Schiebebalken stellt die Dynamik der Alltagsrealität dar.

Und jetzt kommen wir ans Eingemachte:

Die Grundfragen sind:

  1. Wo stehen wir im Spannungsfeld?
  2. In welche Richtung bewegen wir uns?
  3. Die Hauptfrage: für welche Richtung wir uns entscheiden und damit welche Richtung wir fördern

Und jetzt komme ich endlich zu meiner vorherige Schuldeinlösung, warum wir biologische Produkte, aus höherwertiger Sicht, kaufen sollten.

Weil wir nur so diese Erde nachhaltig sichern können.

Ich ernähre mich in erster Linie nicht deswegen biologisch, weil ich mich nicht vergiften will, sondern, weil ich die giftige Richtung nicht fördern kann und darf. Die Gifte sind nicht nur als chemische Schadstoffe, sondern vor allem auch als energetische Speicher zu betrachten.

Wenn ich eine nicht biologische Banane kaufe, unterstütze ich eine Landwirtschaft, wo die Frauen (die Feldarbeiterinnen in Lateinamerika müssen Pyrethroide <Insektizide-Wirkung> in die Bananenstauden legen) die höchsten Abort- und Fehlbildungsraten haben.

Wenn ich ein nicht biologisches Hendl kaufe, muss ich in Kauf nehmen, dass ich mit meinem Geld Tierquälerei unterstütze.

Über andere zu richten, die nicht so denken, ist nicht zulässig aber die Option auf eigenständige Richtungsentscheidung ist Grundrecht.

Missionierung ist in diesem Zusammenhang zwar unerwünscht, Bewusstseinbildung aber erlaubt.

Die philosophische Entscheidungshilfe hole ich von der Einstein´schen Geistesphase und wende sie an der Newton´schen materiellen Ebene an.

So wandelt sich Gesinnung in Materie um und das Produkt der Beiden ergibt die höhere Wertigkeit des Lebens an sich.

Das ist die Kardinalfrage der Intention (der Wille, die Absicht).

Und damit sind wir umtriebig und umwegig bei dem alles umfassenden Phänomen, nämlich bei der Liebe angelangt.

Nun ist die Einstein Zeitmaschine wieder auf die Erde in unsere Jetzt-Zeit zurückgekehrt.

Sie können Ihre Gurte abschnallen, müssen aussteigen und Ihren gewohnten Platz in Ihrem Alltagsleben einnehmen.

Ich fasse zusammen :

Nach der großen Ehrenrunde bin ich schließlich bei der alles überstrahlenden Liebe gelandet.

Die Intellektualität hat mich an Grenzen geführt, die nur die Kontemplation (seelisch-geistige Einkehr) passieren konnte.

Nur die Liebe, die wir philosophisch in der medizinischen Praxis, Empathie (=Mitgefühl, Anteilnahme) nennen, kann den guten Arzt ausmachen. Ich bin mir dessen voll bewusst und sehe es als eine Herausforderung meines Alltags, diesen Ansprüchen entsprechen zu wollen, ohne auf die Liebe zu eigenen und vor allem auf Liebe für die Fehler meiner Mitmenschen zu vergessen und ihnen mit viel Verständnis zu begegnen.

Wir sind nicht da, um über andere zu urteilen, sondern einander kennen zu lernen.

Ich hoffe, dass sie eine angenehme Geistesreise mit meinen Zeilen gehabt haben.

Ich hoffe, dass sie zur Beantwortung ihrer Fragen Lösungsansätze finden werden.

Und ich wünsche mir, dass dieses Geisteskind ihnen genau so viel Wärme und Licht vermitteln wird, wie es mir selbst gegeben hat.

Lassen sie mich meine Vorstellung mit dem Zitat eines großen Geistes, des Heiligen Augustinus beenden:

Dilige et quod vis facere.

Liebe und tu, was du willst.

László Hávor, Frauenarzt

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